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Rückblick auf die GOR 2010

Radu Immenroth- Globalpark EFS Product ManagerDie diesjährige GOR lud vom 26. bis zum 28. Mai 2010 zu anregenden Diskussionen nach Pforzheim ein und bot wieder einmal die Möglichkeit zu einem intensiven Fachaustausch. Der dreitägige Branchentreff der Onlineforschung, veranstaltet von der DGOF (Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e. V.)  sowie der Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim, bestand aus einem Vortrags- und Workshop-Programm sowie einer Branchenausstellung. Die Keynote zum Thema “Online takes the lead. What’s next?” gab in diesem Jahr Prof. Horst Mueller-Peters von YouGovPsychonomics im Audimax der Hochschule. Erwartet wurden rund 450 internationale Forscher aus Hochschulen, Instituten und der Wirtschaft.

4647310277_8df1a80f9a_bAuch Globalpark gestaltete die GOR wieder Mehr…

GOR 2010

Radu Immenroth- Globalpark EFS Product ManagerDie diesjährige GOR lud vom 26. bis zum 28. Mai 2010 zu anregenden Diskussionen nach Pforzheim ein und bot wieder einmal die Möglichkeit zu einem intensiven Fachaustausch. Der dreitägige Branchentreff der Onlineforschung, veranstaltet von der DGOF (Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e. V.) sowie der Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim, bestand aus einem Vortrags- und Workshop-Programm sowie einer Branchenausstellung. Die Keynote zum Thema “Online takes the lead. What’s next?” gab in diesem Jahr Prof. Horst Mueller-Peters von YouGovPsychonomics im Audimax der Hochschule. Erwartet wurden rund 450 internationale Forscher aus Hochschulen, Instituten und der Wirtschaft.

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Das war die GOR 2009

GOR09 VortragDer Branchentreff der Online-Forscher wartete vom 6. – 8. April 2009 an der Universität Wien mit vielen Highlights auf, und die rund 400 Besucher konnten sich wie immer aktiv hieran beteiligen. Die Zukunft der politischen Wahlforschung, Soziale Netzwerke im Web 2.0, die Entwicklung des Mobilen Internets – das sind nur einige Themen, die bei der GOR 09 diskutiert wurden.

Zwei Podiumsdiskussionen griffen aktuelle Themenstellungen auf und ermöglichten eine inspirierende Auseinandersetzung: Das Thema “Future of Polling Research – is online an option?” wurde mit dem Wahlforschungsexperten Professor Jon A. Krosnick von der Stanford University, dem Landesgeschäftsführer der Grünen in Wien, Robert Korbei und dem Vorstand von YouGovPsychonomics, Holger Geißler behandelt.

Einer der führenden Trendforscher, Prof. Peter Wippermann lieferte die Impulse zur Diskussion “Consumer 2.0 – Does Market Research need an Update?”. Unter der Leitung des Linzer Professors Bernad Batinic diskutierten Louise Ainsworth von Nielsen Online und Andera Gadeib, Vorständin der Dialego AG mit Christina Giesen von Deutsche Post World Net.

Für die beiden Keynotes konnten auch in diesem Jahr renommierte Sprecher gewonnen werden: Prof. Jon Krosnick von der Stanford University (“Money für Surveys: What about Data-Quality?”) und Hans Georg Stolz, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma) (“From Clicks to Blogs – Trends in International Online Measurement”).

GOR09 PartyDer `Best Practice Award´ für das leistungsfähigste Projekt aus der betrieblichen Online-Marktforschung ging an den Spiegel Verlag gemeinsam mit YouGovPsychonomics, den `Poster Award´ gewann Andreas Sackl, der ein Projekt in Kooperation mit meinungsraum.at zur Usability von Flash-Skalen durchführte.
Ein Highlight der GOR war abermals die GOR-Party, die heuer von Globalpark gesponsert wurde. Die Partyfotos finden Sie auf flickr!

GOR 2009 Nachbericht: “Mobile: Data Collection and Business”

Die dreiteilige Vortragsreihe „Mobile: Data Collection and Business 1” mit abschließender Diskussion wurde moderiert von Emmanual Maxl.

Dr. Tanja Pferdekämper (Globalpark AG) hob in ihrem Beitrag neben der Ortsunabhängigkeit und Flexibilität mobiler Befragungen vor allem die hohe Antwortgeschwindigkeit der Teilnehmer als vorteilhaft hervor. Ergebnisse stehen über dieses Medium nahezu in Echtzeit zur Verfügung. Die hohe Rücklaufquote interpretierte sie als Hinweis darauf, dass die Befragungsform sehr gut von den Teilnehmern angenommen werde.
Im Vergleich der Geräte, die beim mobilen Surfen benutzt werden, dominiert das iPhone von Apple derzeit deutlich vor Modellen von Nokia, Sony Ericsson und Samsung (Stand: Januar 2009; Quelle: AdMob Mobile Metrics Report).

Malte Friedrich-Freksa (YOC AG) ergänzte demographische Zahlen: Die typischen Teilnehmer an mobilen Befragungen sind demnach männlich, jung und überdurchschnittlich gebildet. Als Zielgruppen für mobile Befragungen sind in erster Linie sonst schwer erreichbare Gruppen interessant wie z.B. junge Menschen oder Manager. Friedrich-Freksa unterschied dabei zwischen zwei Einsatzmöglichkeiten: Auf mobilen Websites und innerhalb mobiler Panels. Durch die schnelle Folge der Teilnahme auf die Einladung beeinflusst der Zeitpunkt der Einladung den Ort der Teilnahme.
Besonders für kurze Fragebögen sind mobile Befragungen eine adäquate Alternative, wie Friedrich-Freksa unterstrich. Nachteilen wie technischen Barrieren und starkem Kostenbewusstsein stehen Vorteile wie Geschwindigkeit, Design, Motivation und Erreichbarkeit entgegen.

Prof. Michael Bosnjak (Freie Universität Bozen) untersuchte die verschiedenen Determinanten der Teilnehmerintention in Bezug auf mobile Befragungen. In den Ergebnissen kam zum Vorschein, dass man in eher wichtige und eher unwichtige Determinanten gruppieren kann. Zu den tendenziell Wichtigen zählt er „perceived enjoyment“. Wichtig, wenn auch in etwas geringerem Umfang, scheint auch „attitude towards participation“. Beide Determinanten werden wiederum durch die „self-congruity“ beeinflusst. Prof. Bosnjaks Untersuchungen zufolge zählen „data security trust“ und „low entry barriers“ offenbar zu den eher unwichtigen Determinanten – Eintrittsbarrieren und Sicherheitsbedenken spielen also bemerkenswerterweise keine so entscheidende Rolle bei der Teilnahme an mobilen Befragungen. Eine ähnlich geringe Bedeutung haben außerdem die Einflussgrößen “perceived costs” sowie “opinion of others”.

Vorträge auf der GOR 2009

General Online Research Auf der dreitägigen General Online Research finden sich nun zum elften Mal internationale Experten zum Thema Online-Forschung aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um über Theorien, Methodik und Resultate zu diskutieren.

Zunehmend spielt auch die Mobilkommunikation eine wichtige Rolle. Zahlreiche Beiträge der diesjährigen GOR-Konferenz werden von Mitarbeitern aus den Reihen von Globalpark bestritten – schließlich ist unser Unternehmen als ehemaliges universitäres Start-up der akademischen Forschung eng verbunden. Darüber hinaus schätzen wir die Möglichkeit, den regelmäßigen wissenschaftlichen Diskurs als Prüfstein für die Qualität unserer Arbeit zu nutzen.

Erfahren Sie mehr in unserem GOR09-Special