Mit Social Insight Connect hat Bosch Power Tools einen Durchbruch im Facebook-Marketing erreicht. „Bisher war Facebook eine Black-Box. Jetzt wissen wir aber, dass sich unser Marketing Investment auf Facebook rechnet. Mehr noch, wir können jetzt strategisch ableiten, wohin wir unseren Facebook-Auftritt entwickeln “, so Christoph Bühlen, Brand Manager von Bosch Power Tools.
Die Ergebnisse dazu haben Christoph Bühlen und Ken Kasischke (Globalpark) auf der Social Media Conference präsentiert am 5. Juli in München. Verpasst? Am 22. September haben Sie auf dem Social CRM Forum noch eine Gelegenheit. Der Vortrag findet um 15 Uhr statt im Rahmen der IT & Business auf der Messe Stuttgart.
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Am Dienstag, den 5.4.2011 findet die dritte Runde der monatlichen Ringvorlesung zum Thema Social Media im Unternehmen in den Räumen der Globalpark AG statt. Als Social Media Experte konnte diesmal Björn Eichstädt von der Agentur Storymaker gewonnen werden. Storymaker ist eine Agentur für Public Relations, die sich auf die Betreuung bzw. Beratung von Technologie- und B2B-Unternehmen sowie PR in Deutschland und China fokussiert hat. Björn Eichstaedt, geschäftsführender Gesellschafter von Storymaker, ist Experte in Sachen Online-PR und Corporate Publishing und dementsprechend auch für Unternehmenskommunikation im Social Web. Mehr…
Facebook ist das Social Network der Stunde. Für Privatpersonen und für Unternehmen. Noch vor zwei Jahren sprachen wir hierzulande fast nur über Twitter, über die Anzahl der Follower in Microblogs, die große Wirkung der kurzen Botschaft. Doch inzwischen hat auch in Deutschland Facebook die zentrale Position in den Überlegungen zu Markenauftritten im Social Web übernommen.

Auch bei Facebook sieht man Ansätze, die bereits die frühe Evolution von Unternehmensauftritten bei Twitter bestimmten: die Anzahl von Fans ist das Maß aller Dinge. Das liegt zunächst nahe, denn das klassische Marketing fragt vor allem nach der Reichweite. Und: Reichweite ist wichtig! Allein, den noch viel größeren Wert der Interaktion mit spezifischen Fans – ein zentraler Mehrwert von Social Networks – kann die reine Reichweitenbetrachtung nicht erfassen. Der Grund für diese Situation könnte darin liegen, dass die einfache Kennzahl der Fan-Anzahl direkt aus Facebook heraus zu erheben ist, während eine individuelle und genaue Analyse zehntausender Fans kaum machbar erscheint. Und damit wird die Masse der Fans im Social-Media-Unternehmensalltag oft wichtiger als der Einzelne, der möglicherweise den entscheidenden Kommentar abgibt.
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Social Networks verändern die Art und Weise, wie Unternehmen den Markt „erforschen“. Wo die klassische Marktforschung vor allem in den Markt „hineinhorchte“, um ein Feedback auf drängende Fragen zu erhalten, kommt es im Rahmen der immer engeren Interaktion zwischen Marken und ihren Fans auf Plattformen wie Facebook oder Twitter zu einem zunehmenden Wechselspiel zwischen beiden Seiten. Aus dem klassischen Frage-Antwort-Spiel entsteht eine Interaktion, die auf beiden Seiten Fragen und Antworten, Anregungen und Vorschläge hervorbringt. Aus einem Monolog wird ein echter Dialog, häufig sogar ein sogenannter Multilog, also eine Unterhaltung mit potenziell unendlich vielen Teilnehmern, Stimmen und Strängen. Das klassische Feedback wird ersetzt durch Interaktion und Resonanz.

Verbreitung von Informationen im Netzt erzeugt Resonanz
Auf einer Facebook-Seite melden sich beispielsweise die Fans zu Wort. Sie reagieren auf Angebote, aber sie machen auch selbst Vorschläge. Sie äußern Wünsche oder sie lehnen neue Vorstöße eines Unternehmens ab. Und sie geben bei Gefallen – im einfachsten Fall durch drücken des „I like“ Buttons oder positive Kommentare – nicht nur Feedback, sie verbreiten die Information in ihrem Freundeskreis und erzeugen so eine Resonanz, die weit über die eigene Gruppe hinausreichen kann. Eine Vielzahl von Stimmen und Strängen kommt auf eine Marke zu und erzeugt zunächst einmal ein babylonisches Stimmgewirr, das für Brand Manager kaum zu handhaben ist.
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