Social Networks verändern die Art und Weise, wie Unternehmen den Markt „erforschen“. Wo die klassische Marktforschung vor allem in den Markt „hineinhorchte“, um ein Feedback auf drängende Fragen zu erhalten, kommt es im Rahmen der immer engeren Interaktion zwischen Marken und ihren Fans auf Plattformen wie Facebook oder Twitter zu einem zunehmenden Wechselspiel zwischen beiden Seiten. Aus dem klassischen Frage-Antwort-Spiel entsteht eine Interaktion, die auf beiden Seiten Fragen und Antworten, Anregungen und Vorschläge hervorbringt. Aus einem Monolog wird ein echter Dialog, häufig sogar ein sogenannter Multilog, also eine Unterhaltung mit potenziell unendlich vielen Teilnehmern, Stimmen und Strängen. Das klassische Feedback wird ersetzt durch Interaktion und Resonanz.

Verbreitung von Informationen im Netzt erzeugt Resonanz
Auf einer Facebook-Seite melden sich beispielsweise die Fans zu Wort. Sie reagieren auf Angebote, aber sie machen auch selbst Vorschläge. Sie äußern Wünsche oder sie lehnen neue Vorstöße eines Unternehmens ab. Und sie geben bei Gefallen – im einfachsten Fall durch drücken des „I like“ Buttons oder positive Kommentare – nicht nur Feedback, sie verbreiten die Information in ihrem Freundeskreis und erzeugen so eine Resonanz, die weit über die eigene Gruppe hinausreichen kann. Eine Vielzahl von Stimmen und Strängen kommt auf eine Marke zu und erzeugt zunächst einmal ein babylonisches Stimmgewirr, das für Brand Manager kaum zu handhaben ist.
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Gleich zwei universitäre Einrichtungen haben uns in den letzten beiden Wochen eingeladen, einen Workshop zu EFS Survey für Doktoranden und andere Graduierte zu halten!
Am 23. und 24. Juni stand der – inzwischen schon etablierte – Workshop „Introductory and Advanced Course on Web-based & Mobile Survey Research“ an. Im dritten Jahr in Folge durften wir auf Einladung von Dr. Niels van Quaquebeke nach Rotterdam fahren, um an der dortigen ERIM (Erasmus Research Institute of Management) die Doktoranden und wissenschaftlichen Mitarbeiter zu schulen. Niels ist ein langjähriger Nutzer unserer Software und Begleiter Globalparks. Das Ziel des jährlichen Kurses ist, alle wichtigen Features und Extensions von EFS Survey vorzustellen. Das geht von der einfachen Fragebogenprogrammierung bis zum Einsatz der Mobile oder Conjoint Extension! Die Doktoranden Mehr…
Die diesjährige GOR lud vom 26. bis zum 28. Mai 2010 zu anregenden Diskussionen nach Pforzheim ein und bot wieder einmal die Möglichkeit zu einem intensiven Fachaustausch. Der dreitägige Branchentreff der Onlineforschung, veranstaltet von der DGOF (Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e. V.) sowie der Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim, bestand aus einem Vortrags- und Workshop-Programm sowie einer Branchenausstellung. Die Keynote zum Thema “Online takes the lead. What’s next?” gab in diesem Jahr Prof. Horst Mueller-Peters von YouGovPsychonomics im Audimax der Hochschule. Erwartet wurden rund 450 internationale Forscher aus Hochschulen, Instituten und der Wirtschaft.
Auch Globalpark gestaltete die GOR wieder Mehr…