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Artikel Tagged ‘Studie’

Komm, lass uns Freunde bleiben

Einer der hauptsächlichen Einsatzzwecke von Facebook ist es, mit Freunden besser in Kontakt bleiben zu können. Das ist auch der Grund, warum sich das Konzept durchgesetzt hat. Egal ob man Neuigkeiten aus dem Urlaub veröffentlicht oder allgemeinen Klatsch und Tratsch – die permanente Interaktion und auch die Möglichkeit der Selbstdarstellung ist Ausschlaggebend für den Erfolg. Dieser Ansicht ist auch der Großteil der  von uns in der Studie “Kein Leben ohne Facebook” befragten Personen. 80 Prozent nutzen Facebook um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Für 44 Prozent ist es zudem wichtig, immer auf dem neusten Stand zu sein, weshalb sie Facebook nutzen. Mehr…

Fragebogendesign-Einfluss auf Quantität und Qualität der Befragungsdaten

15. September 2009 Keine Kommentare

Vortrag von Florian Keusch (M.A.), wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Wirtschaftsuniversität Wien, im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Globalpark AG

Herr Keusch reflektierte aktuelle Entwicklungen, stellte entscheidende Elemente des Fragebogendesigns vor und präsentierte einige Ergebnisse einer Studie zur Wirkung des Fragebogen-Layouts. Mehr…

Wie weit ist die mobile Marktforschung wirklich?

15. September 2009 Keine Kommentare

„Hype oder Erhebungsmethode der Zukunft: Wie weit ist die mobile Marktforschung wirklich? – Ergebnisse einer aktuellen Studie.“

Vortrag von Christian Thunig, stellvertretender Chefredakteur der “absatzwirtschaft” sowie Dr. Tanja Pferdekämper, Head of Consulting der Globalpark AG, im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der Globalpark AG

Etwa 50 Teilnehmer lauschten den Ergebnissen der von der ‚absatzwirtschaft’ und der Globalpark AG mit Hilfe der Enterprise-Feedback-Suite (EFS) durchgeführten Studie zur mobilen Marktforschung.

Im April 2009 wurden 46 deutsche Marktforschungsinstitute sowie 130 Marketing-Entscheider zu ihrem Nutzungsverhalten  bzw. ihrer Einstellung der Erhebungsform der mobilen Marktforschung befragt. 30 der 46 Institute kennen mobile Marktforschung und 13 Institute betreiben bereits mobile Marktforschung. Unter den Marketing-Entscheidern ist der Begriff ‚mobile Marktforschung’ nur bei einem Drittel bekannt. Dementsprechend haben erst 4 Prozent damit gearbeitet. Bei 74 Prozent ist der Einsatz mobiler Marktforschung nicht einmal geplant.

Mit der Online-Befragungssoftware EFS Survey von Globalpark steht heute bereits die benötigte Technik für die mobile Marktforschung zur Verfügung, welche viele neue Möglichkeiten bietet. Vorteile wie eine bessere Erreichbarkeit mobiler Zielgruppen, eine zeitnahe und kurzfristige Befragungsmöglichkeit bei Events oder auch die Möglichkeit von ortsunabhängigen Befragungen stehen Nachteilen wie einer (noch) mangelnden Akzeptanz mancher Zielgruppen oder aber auch dem Zweifel an repräsentativen Daten gegenüber.

Durch die wachsende Zahl der Nutzer mobiler Internetdienste wird die mobile Marktforschung in der Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die vielfältigen Einsatzfelder liegen im mobilen Marketing und der damit verbundenen Werbewirkungsforschung, dem Dienstleistungsmarketing mit Tourismusbefragungen, dem Eventmanagement mit Besucherbefragungen, der Produktentwicklung mit Konzeptstudien, den Investitionsgütern mit B2B-Kundenzufriedenheitsbefragungen, dem Handel mit Point-of-Sale-Befragungen sowie dem Non-Profit-Bereich besonders in Entwicklungsländern.

Doch wie bereits die Online-Marktforschung noch vor 10 Jahren, so wird heute die mobile Marktforschung kritisch beäugt. Es liegt nun in den Händen der Unternehmen und Marktforschungsinstitute diese Befragungsform zu etablieren und die sich bietenden Chancen zu nutzen.

Autoren: Annina Aßmann und Tristan Melcher

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Verständlichkeit von Survey-Fragen: Determinanten und Konsequenzen

14. September 2009 Keine Kommentare

Vortrag von Timo Lenzner vom Gesis Institut Mannheim anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Globalpark AG

Timo Lenzner geht in einer experimentellen Studie der Frage nach, welche Implikationen die Verständlichkeit von Texten für Web-Surveys haben. Gerade für das Medium Internet ist diese Frage von hoher Bedeutung: Nutzer im Internet sind allgemein weniger dazu bereit kognitive und motivationale Anstrengung aufzubringen, um sich mit der Vielfalt der Inhalte auseinander zu setzen. Diesem Phänomen kann Rechnung getragen werden, indem speziell bei Web-Surveys darauf geachtet wird, dass diese schnelle Antwortzeiten ermöglichen und für den Nutzer leicht verständlich sind. Die Verständlichkeit von Texten in Web-Surveys wird durch vielerlei Faktoren bestimmt. Unklare, vage Begrifflichkeiten beeinträchtigen die Verständlichkeit von Texten genauso wie eine komplexe Syntax der Sätze in Fragetexten oder Antwortoptionen.

Wie wirkt sich dies nun spezifisch auf die Bearbeitung von Web-Surveys aus? Im Rahmen des Unipark-Programms der Globalpark AG wurde von Herr Lenzner eine Studie durchgeführt, in der die Verständlichkeit von Fragetexten zwischen zwei Gruppen anhand mehrerer Textmerkmale variiert wurde. Diese zeigt folgende Effekte: Die Antwortzeiten gegenüber einer Gruppe mit gut verständlichen Texten steigen signifikant und die Abbruchquote nimmt bei schlechten Frageformulierungen zu. Darüber hinaus beeinflussen schlecht formulierte Fragen die Datenqualität der Befragungen negativ. Speziell das Satisficing kann bei Fragen geringer Verständlichkeit zunehmen. Darunter versteht man eine anstregungsvermeidende Strategie der Respondenten, bei der diese willkürlich antworten und nicht die am besten zutreffende Antwort wählen. Ein signifikanter Unterschied zeigt sich außerdem bei dem Phänomen der Aquieszenz. Hier neigen die Teilnehmenden unabhängig vom Inhalt dazu einer Frage zuzustimmen. Weiterhin werden bei schlecht verständlichen Fragen „mittlere Antworten“ einer Skala bevorzugt ausgewählt.

Die gefundenen Effekte konnte Lenzner in einer weiteren Studie belegen. Im Eye-Tracking Verfahren gewonnene Heatmaps zeigten deutlich eine längere Verweildauer der Respondenten bei den Frageinhalten zu ungunsten der angebotenen Antwortoptionen. Dies ist in sofern problematisch, da der Aufmerksamkeitsfokus weniger auf der Wahl einer validen Antwort liegt.

Timo Lenzner konnte mit diesem spannenden Beitrag eindrucksvoll zeigen, wie wichtig eine sorgfältige Formulierung von Web-Survey Fragen ist. Speziell im Hinblick auf kurze Aufmerksamkeitsspannen muss der Verständlichkeit der Inhalte, der Länge und des Typs der Web-Surveys und der allgemeinen kognitiven Belastung für den Teilnehmer bei der Beantwortung Rechnung getragen werden.

Autoren: Nico Burghardt, Sven Scherrer

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Globalpark Performance Studie: Innere Werte bei der Partnerwahl entscheidend

Die meisten Nutzer der Enterprise Feedback Suite (EFS) von Globalpark freuen sich über intuitive Oberflächen, eine unzählige Anzahl an Features und eine methodisch ausgereifte Software. Für uns Core Developer zählen die inneren Werte der Software, die der Nutzer als selbstverständlich vorraussetzt.

Überträgt man die inneren Kriterien, die für 90% der Leute bei der Partnersuche wichtig sind (“humorvoll, treu, ehrlich”) auf Softwareprodukte, kommt dabei vermutlich “schnell, skalierbar und robust” heraus. Wir Entwickler haben glücklicherweise Einfluss auf diese Faktoren und überprüfen regelmässig, ob EFS die Ansprüche der Nutzer an die diese Werte erfüllt.

So läuft bspw. täglich ein Performancetest, der eine Testumfrage so schnell wie möglich durchklickt und dabei verschiedene Messungen durchführt. Ist dabei irgendetwas nicht in Ordnung, wird sofort Alarm geschlagen. Darüberhinaus führen wir auch sonst regelmässig Performancetests durch.

Performance Tests im SUN Benchmark Center

Wirkliche Probleme bereiten uns eigentlich nur Umfragen, die fast alle Features von EFS nutzen. Zwar lässt sich das mit mehr Servern lösen, aber je mehr Performance wir bereits durch Einstellungen an den Servern oder Änderungen an der Software erreichen, desto besser.

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Bild: Performance in bunten Balken (SUN Benchmark Center)

Diesmal hatten wir die Gelegenheit, eine solche Umfrage zusammen mit den Ingenieuren von SUN Microsystems in deren Benchmark Center zu testen. Nach intensivem Testen und etlichen Einstellungsänderungen konnten wir mit EFS ca. 10-20% mehr an Performance herausholen. Die Tests wurden mit der letzten stabilen Version von EFS durchgeführt.

Zwischenzeitlich hat sich sehr viel an den Internas von EFS geändert. Dazu gehört bspw. ein völlig neues Datenhandling, was in der kommenden Version von EFS eingeführt wird. Dies erlaubt nun u.a. ein vielfaches mehr an Variablen pro Umfrage. Tests mit dieser Version offenbahrten, dass die alte Dame EFS durchaus noch zu Sprints in der Lage ist:
Bei hochkomplexen Umfragen lassen sich mit EFS dann bis zu 50% mehr Seiten in der gleichen Zeit ausliefern. Das freut nicht nur uns Core Developer. Das nächste EFS Release wird auch die Nutzer durch seine inneren Werte überzeugen und wird erste Wahl bei der Partnerwahl bleiben.